Die zentrale Kulturdateninfrastruktur für Niedersachsen
Projektziele
Zentrale kulturelle Dateninfrastruktur
Zentrale kulturelle Datenplattform mit standardisiertem Zugang und langfristiger Archivierung.
Einheitliche Datenstandards
Einheitliche Datenstandards zur konsistenten Identifikation von Personen, Orten und Entitäten.
Umfassende Datenerfassung
Erweiterte Datenerfassung durch Integration digitaler und analoger Kulturbestände.
Förderung
Von 2025-2030 wird das Projekt mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen gefördert, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung. Auch nach Ende der Projektlaufzeit streben die Projektpartner die Etablierung eines langfristigen Betriebskonzepts der Culture Cloud an.
Projektpartner
Braunschweigische Landesmuseum (BLM)
Zuständig für die Erforschung, Bewahrung, Erschließung und Vermittlung musealer Objekte und Sammlungen vertritt das BLM die niedersächsischen Museen und bringt deren fachliche Perspektiven und Arbeitsweisen in das Projekt ein.
Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG)
Projektleitung und zentraler Entwicklungs- und Infrastukturpartner mit Expertise im Betrieb von nationalen und internationalen Services, skalierbaren Cloud- und Rechenressourcen, sowie Speicher- und Datenmanagement.
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek (GWLB)
Zuständig für die Sammlung, Erschließung, Bewahrung und Bereitstellung bibliothekarischer Bestände vertritt die GWLB die Bibliotheken und bringt deren fachliche Expertisen und Arbeitsweisen der bibliothekarischen Arbeit in das Projekt ein.
Institut für Digital Humanities (IfDH)
Im Bereich 3D-Daten und Objekt-digitalisierung ist das IfDH Entwicklungspartner der Culture Cloud. Es bringt seine Expertise in der digitalen Erfassung, Modellierung und Bereitstellung dreidimensionaler Kulturobjekte ein. Damit unterstützt das IfDH die Entwicklung von Standards und Workflows, durch die 3D-Daten langfristig nutzbar, auffindbar und in die Kulturdateninfrastruktur integrierbar werden.
Institut für Historische Landesforschung (IHLF)
Als landeshistorische Forschungseinrichtung vertritt das IHLF die Perspektive der historischen Landesforschung und bringt deren Forschungsfragen, Datenbestände und Anforderungen an ein FAIRes Forschungsdatenmanagement in das Projekt ein.
Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN)
Das LGLN als Entwicklungspartner im Bereich Geodaten trägt mit seiner umfangreichen Expertise zu Geo-Services und der Bereitstellung und Einbindung von Geodaten in die Culture Cloud zum Projekterfolg bei.
Niedersächsische Landesarchiv (NLA)
Zuständig für die Bildung, Verwahrung, Erhaltung und Nutzbarmachung des Archivguts Niedersachsens vertritt das NLA die Archive und bringt deren Expertise und Bedarfe in der archivarischen Arbeit in das Projekt ein.
Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD)
Zuständig für die Erfassung, Erforschung, Dokumentation, Erhaltung und Vermittlung der Bau- und Bodendenkmäler Niedersachsens vertritt das NLD die Denkmalpflege und bringt deren Fachwissen und Anforderungen aus der denkmalfachlichen Arbeit in das Projekt ein.
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB)
Die Gruppe Metadaten und Datenkonversion der SUB Göttingen bringt ihre technische und bibliothekarische Kompetenz in der Standardisierung, Transformation und Qualitätssicherung von Metadaten in das Projekt ein.
Verbundzentrale der GBV (VZG)
Die VZG ist ebenfalls zentraler Infrastrukur- und Entwicklungspartner und bringt ihre langjährige Expertise in den Bereichen Erschließung und Erfassung kultureller Daten, sowie den Betrieb von Portalen für die Gedächtniseinrichtungen ein.